Pilotiertes Fahren mit Bobby, dem vernetzten Audi-Chauffeur

Audi stellte auf der CES 2014 Anfang des Jahres seine Lösungen zu den Megatrends pilotiertes Fahren, Infotainment und Connectivity vor. Dabei haben sich die Ingolstädter nicht weniger als die Neudefinition der Mobilität vorgenommen, wie der Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler in seiner Keynote betonte.

Gleichwohl in welchem Markt, überall verlangen Audis Kunden nach dem vernetzen Fahren, um beispielsweise Staus zu meiden oder freie Parkplätze direkt ansteuern zu können. Autos sind künftig mit dem Fahrer und ihrer Umgebung vernetzt. Audis Ziel: Deutlich kürzere Entwicklungs- und Lebenszyklen als die bislang im Automobilbau gewohnten sieben Jahre. Dadurch bleibt es schon bald dem Fahrer überlassen, ob er selbst oder das Auto das Steuer übernimmt, denn Audi befindet sich bereits in der Übergangsphase des pilotierten Fahrens von der Erprobung in die Serienproduktion.

Den Ankündigungen auf der CES folgten nun Taten auf der Rennstrecke: Mitte Oktober fuhr mit “Bobby”, einem Audi RS7 Piloted Driving Concept, zum ersten Mal ein Auto im Stile von K.I.T.T. vollkommen autonom über den Hockenheimring. Damit fokussiert sich Audi auf sportliche Serienfahrzeuge und seine Tradition im Motorsport, um das pilotierte Fahren seinen Kunden schmackhaft zu machen. Der Spaß am Fahren soll also nicht verloren gehen.

Spannend zu sehen ist der Kontrast zu Google: Deren zuletzt präsentierten autonomen Autos erinnern eher an knuffige Koalas und müssen bereits ohne Lenkrad und Bremse auskommen. Nach den ersten auf Toyota und Lexus basierenden Prototypen entschied sich Google, keine Serienfahrzeugen mehr als Basis zu verwenden und das autonome Auto auf einem weißen Blatt Papier vollkommen frei von gewohnten Mustern zu entwickeln.

BMW i3 und die Galaxy Gear: Ein Hauch von Knight Rider

Ein Mann, seine Armbanduhr und sein Auto. Aus der “Knight Rider” Science Fiction der 1980er Jahre will BMW i allmählich Realität werden lassen. Schon bald können wir wie Michael Knight über unsere Uhr, genauer gesagt die Samsung Galaxy Gear Smartwatch, mit unserem Auto kommunizieren.

Die Rolle von K.I.T.T. übernimmt der neue BMW i3, wenngleich der i8 als Sportwagen natürlich stimmiger gewesen wäre. Ähnlich wie bei der BMW i Remote App zeigt die Smartwatch den Ladestatus an und ob Fenster und Türen geschlossen sind. Darüber hinaus nimmt die Galaxy Gear über eine Sprachsteuerung auch Routenbefehle entgegen und es lassen sich Heizung oder Klimaanlage aktivieren.

Fehlt also nur noch, dass wir “Kumpel, ich brauche dich jetzt!” in die Uhr rufen und der i3 wie schon K.I.T.T. autonom vorfährt. Schon in wenigen Jahren dürfte es soweit sein!

Connected Cars werden Normalität: carIT-Kongress Sketchnotes und Video (IAA 2013)

“Warum kann mein Auto nicht das, was mein Smartphone kann?”

Wir wollen auch im Auto unsere Lieblings-Apps nutzen und online sein. Die Industrie steht vor einem umfassenden Wandel: Bereits 2017 werden 80 Prozent der Neuwagen vernetzt sein, womit die Automobilindustrie und die IT zu strategischen Partnern und zugleich auch Konkurrenten werden. Die deutschen Hersteller wollen dabei an der Spitze der Innovation stehen und sich gegen Unternehmen wie Google behaupten. Connectivity wird somit zukunftsentscheidend für die gesamte Branche.

Wie wird der Wandel aussehen?

Auf dem carIT-Kongress sprachen hochkarätige Referenten von OEMs wie BMW und Mercedes-Benz sowie Zulieferern wie Bosch und Accenture im Rahmen der IAA in Frankfurt über ihre Vision der Connected Cars sowie die aktuellen und geplanten Entwicklungen. Die Atmosphäre des Kongresses gibt das Video von automotiveIT gut wieder. Hier findet sich ebenso eine ausführliche Zusammenfassung: Das vernetzte Auto wird zur Normalität.

Connected Cars im Test

Auf der IAA machte ich mit den auf dem Kongress vorgestellten Diensten und Services meine eigenen Erfahrungen. Das Ergebnis war durchwachsen: Nach intuitiven Möglichkeiten in der Bedienung sucht man vergeblich. Je nach OEM werden Sprachsteuerung, Clickwheel oder Touch eingesetzt. Letztgenanntes ist dabei währen der Fahrt zum Teil deaktiviert. Von den Apps lässt sich häufig nur ein Bruchteil des eigentlichen Funktionsumfanges nutzen – ein Tribut an die mögliche Ablenkung während der Fahrt. Den schnellen LTE-Standard unterstützte nur ein OEM. Und so bleibt etwas Ernüchterung und der Blick auf die kommende IAA in zwei Jahren. Spätestens dann sollte die auf dem Kongress versprochene Vernetzung auch den Kunden begeistern.

Sketchnotes: Visual note taking

Für mich waren die insgesamt zehn Vorträge des carIT-Kongresses eine sehr gute Chance, eine neue Technik auszuprobieren: Sketchnoting.

“Sketchnotes setzt sich zusammen aus Sketch (engl.: Skizze) und Note (engl.: Notiz von lat. notitia ‘Kenntnis, Nachricht’) sind Notizen, die aus Text, Bild und Strukturen bestehen. Den Prozess der Erstellung nennt man sketchnoting oder visual note taking. Häufig werden sie als Alternative zur konventionellen Mitschrift angefertigt. Im Gegensatz zu Texten sind Sketchnotes nur selten linear strukturiert. Die Hierarchie der Inhalte wird durch die Art der Visualisierung bestimmt.” (Wikipedia)

Jeder kann lernen zu “sketchnoten”. Für mich war das Buch The Sketchnote Handbook: The Illustrated Guide to Visual Notetaking von Mike Rohde ein sehr guter Einstieg. Beispiele für Sketchnotes finden sich in seinem Blog Sketchnote Army.

carIT-Sketchnotes auf Flickr

Neben der Slideshare-Präsentation habe ich die Sketchnotes auch auf Flickr geladen.

carIT, eine strategische Aufgabe in der Automobilindustrie

carIT-Kongress Sketchnotes: carIT, eine strategische Aufgabe in der Automobilindustrie

BMWi – Produkte und Dienstleistungen für die urbane Mobilität

carIT-Kongress Sketchnotes: BMWi - Produkte und Dienstleistungen für die urbane Mobilität

Vernetzung für sicheres und komfortables Fahren

carIT-Kongress Sketchnotes: Vernetzung für sicheres und komfortables Fahren

carIT – ein Teil im Puzzle der intelligenten Mobilität

carIT-Kongress Sketchnotes: carIT - ein Teil im Puzzle der intelligenten Mobilität

Trends für das Connected Vehicle

carIT-Kongress Sketchnotes: Trends für das Connected Vehicle

MyMercedes: Das vernetzte Fahrzeug

carIT-Kongress Sketchnotes: MyMercedes: Das vernetzte Fahrzeug

Technologien für eine Vernetzung des Automobils und seiner Nutzer

carIT-Kongress Sketchnotes: Technologien für eine Vernetzung des Automobils und seiner Nutzer

Die Demokratisierung des vernetzten Fahrzeuges

carIT-Kongress Sketchnotes: Die Demokratisierung des vernetzten Fahrzeuges

Der moderne Mensch im Kontext des vernetzten Fahrzeugs: Vernetzen ist das eine, bedienen das andere

carIT-Kongress Sketchnotes: Der moderne Mensch im Kontext des vernetzten Fahrzeugs: Vernetzen ist das eine, bedienen das andere

The internet of cars

carIT-Kongress Sketchnotes: The internet of cars

Connected Car Test

carIT-Kongress Sketchnotes: Connected Car Test

iLike: Daumen hoch für die A-Klasse

Schluss mit dem Rentnerimage und hin zu Always-On. Mit der radikal erneuerten A-Klasse will Mercedes-Benz bei einer neuen, jüngeren Zielgruppe punkten: Den Digital Natives. Teilen, Kommentieren und Liken bei Facebook, Timeline lesen und retweeten bei Twitter über den Bildschirm im Cockpit – möglich wird das mit dem “Drive-Kit-Plus”-System und der iPhone-App “Digital DriveStyle”. Die kann nicht nur Social: Auch Internetradio, Navigon und Google Streetview stehen auf der Featureliste. Und das ist sicher nicht nur etwas für die Generation Y, sondern auch für Silversurfer.